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Kaninchen frisst Tapete

Kaninchen frisst Tapete

Wenn das Kaninchen ihre Tapete frisst, bedeutet es grundsätzlich erst einmal Sie tun dem Tier etwas Gutes – es genießt Auslauf. Gerade für Kaninchen in reiner Wohnungshaltung ungemein wichtig.

Nun ist es allerdings weniger schön das ihr Kaninchen mit der Innenraumgestaltung unzufrieden scheint und sich drauf und dran macht am Inventar zu nagen.
Dabei scheinen sie ein besonderes Interesse an Tapeten zu entwickeln. Allerdings kein Grund zur Sorge! Ihr Kaninchen frisst Tapete nicht aufgrund einer oftmals vermuteten Mangelerscheinung.

Der Grund ist meist viel banaler – Veranlagung und Langeweile!
Es liegt in der Natur der Kaninchen ihre Zähne zu nutzen und zu Nagen. Schließlich wachsen die Beißerchen das gesamte Leben. Das nun Tapete oder Mobiliar Ziel der Begierde wird, kann man am einfachsten mit Ablenkungen verhindern.

Ausgelegte Äste von Obstbäumen oder Buche, mit Heu gefüllte Weidentunnel oder eine mittels Bindfaden erhöht festgemachte Leckerei können wahre Wunder bewirken. Sie wecken die Neugierde und dienen gleichzeitig als adäquater Tapetenersatz…

Bei Tieren in Einzelhaltung kann mitunter ein Artgenosse Abhilfe schaffen. Schließlich sind Kaninchen gesellige Kameraden. Doch aufgepasst, möglich ist auch das anschließend die Tapete im Teamwork bearbeitet wird!

Was ebenfalls helfen kann und auch für viele Kaninchenhalter interessant sein dürfte, ist Kaninhop.
Ein gefordertes, ausgepowertes Kaninchen hat seltener die Neigung an Zierrat in der Wohnung zu nagen…

Ein gewisser Teil der Tiere verliert auch mit zunehmenden Alter oder nach einer Kastration das Interesse an der Wandverkleidung. Allerdings sollte angeknabberte Tapete nicht als Grund für eine Kastration in Erwägung gezogen werden.

Kaninchen Tapetenschutz

Wollen Sie dennoch auf Nummer sicher gehen oder bisher ausprobierte Ablenkungen zeigen nur geringe Wirkung, heißt es einen einigermaßen effektiven “Kaninchen Tapetenschutz” zu installieren.

Der effektivste Schutz der Tapete ist natürlich jener, bei dem der kleine Nager erst gar nicht an das Objekt der Begierde kommt! Die erste Variante das Problem anzugehen ist das man sich aus vorhandenen Büchern, Mobiliar oder Volierendraht eine Art Laufstall baut.
Wer es jedoch weniger provisorisch mag, dazu noch relativ sicher vor Übersprüngen und schnell abbau – und verstaubar, sollte eventuell auf eine fertige Lösung zurückgreifen. Diese sind relativ günstig zu bekommen und man muss kein handwerkliches Genie sein um diese Laufställe zu montieren.

Diese Variante kann sogar mit mehreren Etagen gebaut werden:

 

Kaninchen gegen Tapete

Kommt ein Freigehege für Sie nicht in Frage oder Sie möchten eine Wand mit integrieren, bleibt als Kaninchen Tapetenschutz nur die Möglichkeit die Tapete direkt zu schützen.
Für diesen Zweck gibt es mehrere Optionen.

Mit ein wenig Geschick ist in kurzer Zeit eine Wandverkleidung gebaut. Die Platten können direkt in der Wand verschraubt werden. Sollte es sich um ein Mietobjekt handeln, sind die Löcher der Dübel zügig verschlossen. Kein Vergleich mit einer zu tapezierenden Wand…

Entscheiden Sie sich für OSB-Platten, sollten diese noch mit Lack versiegelt werden. Möglicherweise einziehende Ausscheidungen nehmen Ihnen sonst schnell die Freude am neuen Wandschutz.

TIPP:
Probieren Sie es mal mit in die Hände klatschen. Gelegentlich lassen sich Kaninchen konditionieren und Sie kommen zu Ihnen oder lassen zumindest vom ursprünglichen Plan ab. Des Weiteren kann auch mittels einer Sprühflasche für Pflanzen ein kleiner Wasserstrahl auf den Po oder die Flanke gegeben werden. Verbunden werden sollte diese Handlung mit einem deutlichen “NEIN”.

Letzte Aktualisierung am 23.02.2020



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